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Förderverein «Santa María del Apante e.V.»

 
     
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Unser Verein unterstützt finanziell sowie durch Rat und Tat den Bau, die Renovierung und die Modernisierung von Schulen und Kindergärten in Nicaragua. Zu diesem Zweck wirbt er in Deutschland Spenden von Privatpersonen, Stiftungen und Institutionen ein.

Wichtigstes Anliegen des Vereins ist es, Kindern in diesem zweitärmsten Land Lateinamerikas wenigstens eine grundlegende Bildung zu vermitteln, die ihnen später hilft, auch unter Bedingungen großer Armut ein hinlänglich selbstbestimmtes Leben zu führen. Die von uns bisher errichteten oder von Grund auf renovierten 16 Schulen sindmit staatlichen Lehrkräften versorgt und die laufenden Kosten werden von staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen übernommen.

Der Verein wurde im November 1992 in Hamburg gegründet. Eine informelle Vereinigung von Lehrern der Deutschen Schule Managua/Nicaragua hatte bereits vorher den Bau von Schulen in Nicaragua finanziell unterstützt.

Unsere Repräsentantin „vor Ort“ ist hauptamtlich Vertreterin des Hamburger Senats in Hamburgs Partnerstadt León/Nicaragua. Sie schlägt jeweils neue Förderprojekte vor, kontrolliert den Einsatz der Mittel sowie den Baufortschritt.

Wir fördern nur solche Projekte, die von einheimischen Initiatoren – meistens den Eltern oder den Bürgermeistern der Gemeinden – selbst vorgeschlagen werden. Dadurch ist die Akzeptanz und die Bereitschaft zur Eigenleistung entsprechend hoch. Wir engagieren uns unter folgenden Voraussetzungen:

  • die Gemeinde stellt Grund und Boden kostenfrei zur Verfügung
  • sie reicht detaillierte Baupläne und Kostenvoranschläge ein
  • die Gemeindemitglieder verpflichten sich zu Eigenleistung in bestimmtem Umfang
  • das Erziehungsministerium oder der lokale Schulträger sagen vorab die Einstellung des erforderlichen Lehrpersonals zu

   
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  San Francisco de Asís
 
  Klassen 1-3 im Jahr 1998
 
  El Campamento

Bisherige Arbeit

Den Namen verdankt der Verein seinem ersten abgeschlossenen Projekt. Das Schulzentrum "Santa María del Apante" (San Francisco de Asís) wurde zwischen 1987 und 1993 fertig gestellt. Es besteht z. Zt. aus:

  • zwei Schulgebäuden mit insgesamt 7 Klassenräumen und einem Verwaltungsraum
  • einem weiteren Gebäude, das als Kirche und Versammlungsraum dient
  • einer "Bühne" für schulische Feiern und Aufführungen
  • einem großen Sportplatz
  • sowie den notwendigen Versorgungs- und Sanitäreinrichtungen

In dieses Projekt wurden insgesamt ca. 22.000 US$ investiert. Zur Zeit besuchen etwa 180 Schüler/-innen die 6-klassige Primarschule und den Kindergarten.

Seit Fertigstellung des ersten Projekts in der Nähe der Hauptstadt Managua hat sich der Förderverein auf den Bau kleiner Dorfschulen in entlegeneren Regionen Nicaraguas konzentriert, in denen große Entwicklungshilfeorganisationen oft das Investitionsrisiko scheuen. 12 Projekte dieser Größenordnung konnten ebenfalls abgeschlossen werden. Näheres siehe unter Projekte.
Zwei von ihnen (El Campamento und El Madroñal) sind Patenprojekte der Goetheschule in Barsinghausen, die seit 2002 das Anliegen unseres Vereins mit Geldern aus ihren Weihnachtsbasaren und anderen Sammlungen kräftig unterstützt.

1998 verursachte der Hurrikan "Mitch" katastrophale Schäden in Nicaragua. Auch viele Schulen wurden stark beschädigt oder total zerstört. Unser Verein hat drei dieser Schulen wiederhergestellt.

Nachdem in den letzten Jahren der Bedarf an Schulneubauten erfreulicherweise zurückgegangen ist, konzentriert der Verein seine Arbeit besonders auf die Modernisierung vorhandener Schulbauten, z. B.:

  • Schaffung von Computerräumen
  • Installation hygienischer Sanitäranlagen
  • Modernisierung vorhandener Elektroanlagen
  • Installation von Solarpaneelen
  • Einrichtung von (naturwissenschaftlichen) Fachräumen
  • Bau von Sportanlagen

Spenden und Spendeneffizienz

Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Ein gültiger Freistellungsbescheid des Finanzamtes Hamburg-Mitte-Altstadt liegt vor. Spendenbescheinigungen versenden wir jeweils zu Jahresbeginn. Seit der Gründung des Vereins konnte der Verwaltungsaufwand stets bei 2% des Spendenaufkommens gehalten werden (überwiegend für Porto und Kontoführung). Die Mitarbeit im Verein – auch vor Ort – ist ehrenamtlich. Es werden keine Mittel für Gehälter oder Honorare ausgegeben.

Wir bitten, die Arbeit des Vereins durch Spenden zu unterstützen sowie bei Freunden, Bekannten und Kollegen vorzustellen und für den guten Zweck zu werben.